Die Mischkultur – so einfach

In der Wissenschaft ist man sich inzwischen bewußt, dass es nur Weiterentwicklung gibt, wenn einer dem anderen hilft. So ist es  in der Natur schon lange. Eine Pflanze hilft der anderen in Form von Schwingungen und Nährstoffen. Auch indirekt fördert die eine Pflanze die Boden-Nährstoffe und das Bodenleben der anderen Pflanzen. Auch die Ausdünstungen fördern zum Teil die Entwicklung der anderen Pflanze.

Genauso kann sie natürlich entgegen wirken, wenn die eine Pflanze die Nachbarschaft der anderen nicht möchte,  oder sie verhalten sich neutral. Dazu gibt es viele Listen in der Garten-Literatur. Allerdings suchen sie sich bitte eine Seite Ihres Vertrauens aus, da teilweise wirklich entgegen gesetzte Aussagen in den Listen angezeigt sind.

Jede Pflanze möchte sich möglichst hochwertig entwickeln. Es handelt sich sehr wohl um ein lebendes Objekt. Dazu benötigt es aber Bedingungen an Licht, Wärme, Nährstoffen, Bodenqualitäten und Nachbarschaften, die – wenn es vom Gärtner oder Gartenbesitzer so gewollt ist – einzuhalten sind.

Wo wir Mensche die Samen hinstecken, da muss nicht unbedingt für diese Pflanze eine lebenswerte Umgebung sein. Sie merken es daran, dass der Samen entweder gar nicht keimt oder die Pflanze kümmert so vor sich hin. Andererseits -wenn es paßt- wächst eine stattliche Pflanze (und Blüte) her und die Menschen freuen sich. Der „Agrar-Rebell Sepp Holzer aus Österreich“ sagt treffend, „man solle sich in die Pflanze hinein versetzen, dann merkt der gute Gärtner sofort, ob es der Pflanze gut geht oder nicht“.

Die einen Pflanzen können miteinander, andere nicht.

Für manche Pflanzen sind die Umgebungsbedingungen gut, für andere nicht.

Das ist genauso wie bei den Menschen. In der Nachbarschaft des einen fühlt man sich wohl, wenn ein anderer in der Nähe ist, hat man ein ungutes Gefühl. Auch mit den Umgebungs-Kriterien ist es so eine Sache. Kaum ein Nordeuropäer könnte in tropischen  oder heißen Gebieten langfristig leben.

 Die Natur zeigt uns wie es geht – wenn wir genau hinschauen!

Oder haben sie schon mal einen Steinpilz ohne der Nachbarschaft von Bäumen und ohne Waldboden gesehen? Jetzt in Frühjahr wächst der Bärlauch, aber nicht überall. In  einem Teil der Fläche wächst er massenweise, in einem anderen, der grob gleich aussieht, kommt er nicht vor. Und so könnte Beispiel an Beispiel aneinander gereiht werden. An was liegt das?

In der Natur wächst die heimische Sorte immer besser, als in andere Gebieten angepasste Pflanzen. In der globalen Wirtschaft der heutigen Zeit wird das großzügig übergangen. Monokulturen reihen sich aneinander und produzieren „Allroundkost“. Da es eine Monokultur ist, teilweise mit regionsfremden Pflanzen, steht natürlich den Schädlingen Tür und Tor offen. Genauso ist es mit den Beikräutern. Aber da gibt es ja die „Mittelchen“, die meist chemischer Natur sind. Wichtig ist „nur“, dass der Ertrag stimmt.

Anders ist es, wenn der Gärtner der Natur den Vorrang gibt. Interessant ist, dass in den kleinen Läden und in einem Teil der Bioläden heute wieder die verschiedensten „alten Sorten“ angeboten werden. Viele Konsumenten bauen ihre Lebensmittel wieder selbst an. Und hier wird meist auf „naturkonform“ geachtet. Schließlich will man sich ja nicht selbst vergiften.

Super ist, dass viele Menschen wieder auf die Idee kommen, sich von den Wiesenkräutern zu ernähren. Es können sehr leckere Salate, Soßen und Gewürze zusammen gestellt werden. Und das sehr nährstoffreich und vor allem kostenlos. Es sollte nur darauf geachtet werden, dass die Wiese nicht wieder durch Düngung mit Gülle und Kunstdünger  verseucht ist.

Auf der Suche nach ungespritzten Löwenzahnblüten wurde ich mal herb enttäuscht. In ungespritzten Almwiesen wächst kaum Löwenzahn. Nach einer eingehenden Recherche habe ich erfahren, dass die massenhaften gelben Blüten hauptsächlich auf verdichteten Böden wachsen, der noch dazu kräftig mit Sickstoff gedüngt wurde. Das ist aber sicher bei Almwiesen nicht der Fall. Das ist wieder ein typischer Fall von Umgebungsbedingung.

Wichtig ist zu wissen:

Die Natur macht es kostenlos!

Es gibt genug für alle Menschen!

Schädlinge besuchen am liebsten Monokulturen!

Mischkulturen sind meist gesünder!

Regional erprobte Sorten bringen gesicherten Ertrag ohne Zutun!

 Geschmacklich ist eine Mischkultur nicht zu schlagen!

Ich wünsche Ihnen viel Freude mit der Mischkultur, die natürliche Kultur. Der gute Geschmack und die Gesundheit sollte wieder in die Köpfe vieler Menschen einziehen.

Mich interessiert ihre Meinung sehr. Ich schätze sie. Was halten Sie davon?  Schreiben Sie es in den Kommentar oder rufen Sie mich an (08042-9744270), oder mailen sie mir (info@naturkonform.de).

Ihr Adi Mock

Verkauf ab Hof

Immer mehr werden die Hofläden genutzt. Und in jedem wird das verkauft, was am Hof angebaut wurde. Die Menschen lassen sich nicht mehr irgend welche mit Gift kontamierte „Lebensmittel“ verkaufen. Wir wollen wirkliche Lebensmittel. Sie kaufen immer mehr dort, wo es hergestellt wurde. Und wo sie sich verlassen können, dass es mit natürlichem Humus gewachsen ist. Es ist keine Chemie also im Humus  und es wird auch nichts derartiges gespritzt. Dazu ist es aber in Mischkultur anzubauen. Jeder Monokultur ist gefährdet und muss gespritzt werden.

Regional einkaufen

Im Winter gibt es  keine frischen Äpfel, das ist ganz normal. Bärlauch gibt es im Frühjahr, wenn er von selbst wächst in den  Wäldern und Büschen und Radischen sind eben im Frühsommer bei uns zu ernten. Ein wunderbarer Feldsalat steht derzeit auf unseren Feldern, knackig und grün. So wie ein Feldsalat sein sollte. Jedes matschige Zeug, das es zu kaufen gibt, das kommt je nach Geschäft aus verschiedenen fernen Ländern und ist bereits seit mehreren Tagen unterwegs. Kein Wunder, dass es nicht mehr gut schmeckt. Und es kommt meist aus Gewächshäusern. Den Sommer über und im Herbst sind viele Früchte bei uns reif und ich verstehe nicht, warum zu dieser Zeit bei der Fülle an regionalen Produkten viele Verbraucher noch zu exotischen Produkten greifen. Unser Markt funktioniert entsprechend Angebot und  Nachfrage. Sofort ist es regionaler, wenn die Verbraucher Regionales kaufen oder in Läden kaufen, wo es frische Ware gibt. Frische Ware, die vielleicht tags zuvor oder gar am gleichen Tag geerntet wurde.

Lange Fahrtwege fordern hohen Energieeinsatz

Im Hofladen werden Produkte zum Teil, ohne dass sie lange transportiert werden müssen, angeboten. Das ist ideal, weil damit kaum Energie für die Fahrt eingesetzt wird. Und Energieeinsatz für den Transport ist umweltschädlich, ganz abgesehen von der Zeit, die bis zum Verzehr abläuft. Waren und Produkte aus fernen Ländern werden oft um den halben Erdball transportiert. Dass sie noch günstiger sind als regionale Ware, liegt alleine an den Entstehungskosten. Die Produzierer verdienen dort sehr wenig. Kinderarbeit, die sehr oft von den Medien angeprangert wird, ist dort oft an der Tagesordnung.

Regionale Ware ist im Gegensatz dazu meist viel nahrhafter. Es geht nicht darum, den Magen voll zu bekommen, sondern wie er gefüllt wird. Wir haben gelernt, dass der Magen je nach Menge größer oder keiner ist. Nährstoffreiche Nahrung erfordert weniger Menge, und hilftdabei, den Magen wieder zu verkleinern und auch weniger Lebensgewicht auf die Waage zu bringen.

Ein lustiges Gespräch bringt Freude

Wir haben es in vielen Hofläden und Dorfländen mit Einheimischen zu tun, oft sind es auch die Ladenbesitzer(innen). Es bringt Freude, sich mit diesen Leuten zu unterhalten. Und es gibt ja immer Regionales zu besprechen. Lustige Typen sind schon dabei, die gerne über alles in der Welt reden. Egal ob Käufer(in) oder Verkäufer(in): Es wird so viel Geld durch lange Fahrten eingespart, dass schon Zeit ist, ein paar Worte zu wechseln. Manchmal ist es schon vorgekommen, dass eine längere Unterhaltung daraus geworden ist, wenn es die Zeit zugelassen hat.

Die Mischkultur macht es

Die Pflanzen sind es doch gewöhnt, von den Ausscheidungen der anderen zu leben. So kommt in vielen Bauerngärten die Mischkultur ins Spiel. Wir wissen, wie schädlich eine Monokultur für die Menschen ist. Sie ist eben nur mit künstlichen Düngemittel zu halten. Aber sie ist ebenso sehr schädlich für die Bodenkultur und das Bodenleben. Alles ist einseitig bestückt und dies wird dann durch künstliche „Gaben“ wieder ins Lot gezogen. Dabei kann doch die Mischkultur es selbst. Jede Pflanze hilft der anderen und so ist die Natur entstanden.

Den Boden mit Bakterien düngen, und nicht nur diesen

Wir brauchen keine künstliche Dünger, um die Pflanzen zu stärken. Wie wir gerade gelesen haben, macht die Mischkultur es automatisch und kostenlos. Da aber in der Vergangenheit, jahrelang, die Bakterienkulturen „mit Füßen getreten wurden“, haben sich die Arten von Bakterien wesentlich vermindert. Es wird Zeit, dass wird das wieder zu einer vernünftigen Größe werden lassen. Wir haben das wieder zu reparieren. Deshalb setzen erkennende Bauern und Gärtner Effektive Mikroorganismen als Hilfsmittel für den Boden ein. Gerne können Sie sich schlau machen. Hier weiterlesen…..      Bakterien sind in unserem ganzen Leben und deswegen gibt es auch viele verschiedene Aktikel zur Unterstützung der Bakterienwelt, die ursprünglich, vor dem Einsatz der „bakterien-bekämpfenden“ Mittel,  schon immer so war. Und es war gut so. Die Wissenschaft weiß heute, dass es wichtig für die Gesundheit des Menschen ist, eine möglichst große Bakterienvielfalt in allen Bereichen des Lebens zu unterstützen. Die Vielfalt macht es.

Ich wünsche mir, dass viele Menschen wieder die saisonale Mischkultur als menschen- und bodenfreundlich erkennen und dort einkaufen, wo es hergestellt wird.

Mich interessiert ihre Meinung sehr. Ich schätze sie. Was halten Sie davon?  Schreiben Sie es in den Kommentar oder rufen Sie mich an (08042-9744270), oder mailen sie mir (info@naturkonform.de).

Ihr Adi Mock