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Die Frühjahrsarbeiten für das Gewächshaus

Soll es wachsen, dann muss der Gärtner was tun. Aber was ist sinnvoll? Schon Viktor Schauberger, der vor vielen Jahren verstorbene Naturbeobachter, hat schon vor mindestens 80 Jahren gesagt: „Die Natur kapieren, dann kopieren“

Wir haben mit einem Gewächshaus einen künstlichen Licht- und Wärmefänger. Hier kann es in unseren Breiten bereits früher los gehen.

Aber Vorsicht vor den kalten Nächten!

Was macht die Natur? Im Winter regeneriert sie sich. Manchmal wachsen Winterkräuter darauf und schließen den Boden ab. Das Laub fällt runter von den Bäumen. Mulcht also den Boden. Darunter arbeitet das Bodenleben. Die Kleinst- und Kleintiere wie Bakterien und Pilze, die Einzeller bis rauf zu den Regenwürmern sind bei höheren Bodentemperaturen bereits fleißig und bereiten den Boden mit Nährstoffen vor, damit es darauf  im Frühjahr gut wächst.

Das Gleiche müssen wir in den Gewächshäusern machen. Dort regnet es nicht und es kommt auch kein Mulch von alleine hin. Um einen gesunden Boden herzustellen, müssen die Gärtner die Natur kopieren. Also muß das Bodenleben gefüttert werden mit Mulch im Herbst. Mit Bokashi im Winter und im Frühjahr, damit es den Tierchen gut geht. Genauso müssen wir entscheiden, wo wir was hinpflanzen möchten. Dabei ist darauf zu achten, dass wir entweder die Erde austauschen, um das Gleiche zu pflanzen oder andere Gattungen von Pflanzen an die gleichen  Stellen pflanzen. Genauso ist zu entscheiden, ob wir Starkzehrer oder Schwachzehrer an die Stellen setzen. Darauf abgestimmt ist der Einsatz von natürlichem Dünger einzubringen. Wir nehmen selbst gemachten Kompost oder Bokashi als Dünger, denn nur hier wissen wir, was wir drin haben. Torf kommt in unseren Böden in der Natur nicht vor und bei gekauften Düngern sind wahrscheinlich künstlich hergestellte Zusätze drin, außerdem ist sie tot und neu zum Leben zu erwecken.

Wichtig ist dabei, dass die Düngemaßnahmen mindestens 14 Tage vor der Bepflanzung stattfinden. Die Dünger sind scharf und sauer und nach etwa 2 Wochen hat sich der Boden wahrscheinlich ausgeglichen.

Wärme (mind 8°C) und Feuchtigkeit  ist wichtig für das Bodenleben, aber in den Gewächshausern ist das in der Regel leicht erreichbar. Im Freien sollten Sie darauf achten, dass der Boden abgedeckt ist (Mulch doer Flies).

Eine Mulchschicht sichert vor allem in den kalten Nächten, dass das Bodenleben weiter arbeitet. In einem gut vorbereiteten und gedüngten Boden sind auch die Schnecken weniger agressiv bzw. die Population verringert sich.

Zur Orientierung: Zur Aufwertung von 40 Liter Pflanzenerde sollten sie ca. 1kg Bokashi,     1 TL EM-Kin Keramikpulver und bis zu 0,5 kg Steinmehl (z.B. RoPro Lit) untermischen und mit verdünntem Bokashi-Saft oder EM aktiv leicht feucht halten. Bei Bedarf sollten Sie es mit einem Fließ abdecken. Die Tierchen freuen sich.

Als Anzuchterde benutzen Sie am besten eine lebendige Erde, vermischt mit Kohle, Bokashi und halten diese mit vedünntem EM-aktiv feucht. Auch diese Erde mindestens 2 Wochen ruhen und reifen lassen.  Vorbereitet können Sie die Chiemgauer Schwarzerde bei uns erwerben.  Sie ist wunderbar dafür geeignet und auch lebendig.

Nach mindestens 2 Wochen (mit genügend Wärme) können Sie den Boden bepflanzen und sich an den Blumen und Gemüse erfreuen. Aber achten Sie darauf, dass vor Mitte Mai nur im geschützten Gewächshaus bepflanzt werden sollte. Im Freiland ist die Gefahr vor zu viel Kälte, vor allem während der Tage der Eisheiligen bis Mitte Mai, besonders groß.

Ich wünsche Ihnen ein wunderbares und glückliches Gartenjahr.

Ihr Adi Mock

P-S. Gerne unterstützen wir Sie mit naturnahen Ratschlägen und auch mit natürlichem Material (vor allem EM-Produkte).

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2 Gedanken zu „Die Frühjahrsarbeiten für das Gewächshaus“

  1. Hallo Adi Mock,

    vielen Dank für die hilfreichen Tipps des natürlichen gärtnerns.
    Will demnächst wieder aussehen. Welche Erde ist am besten dafür? Habe bisher alte, verbrauchte, vom Vorjahr genommen. Diese im Ofen (Wärmeheizofen in dem man auch kochen und backen kann) mehrere Stunden erhitzt, um Schödlinge abzutöten. Danach mit EM-Wasser eingeweicht.
    Hast du noch einen besseren Vorschlag?

    Viele Grüße
    Renate Schmidt

    1. Liebe Renate Schmidt,
      schön, dass Du diese Kriterien zu einem besseren Leben nutzt.
      Ich nutze als Ansaat-Erde die Chiemgauer Schwarzerde. Es ist eine wunderbar lebende Erde. Durch Fermentation wurde alles Hygienisiert und durch die beigefüte Kohle ist sie sehr nährstoffreich. Kunden sprachen von den schönsten Blumen seit Jahren. Wenn Du in EM-Wasser einweichst, gibst Du ja auch Bakterien dazu. Die Erde wird auch wieder zum Leben erweckt.
      Liebe Grüße
      Adi Mock

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