Schlagwort-Archiv: Regenwurm

Bakterien war der Weg. Danke!

Vor vielen Jahren hat mir meine damalige Nachbarin den Flyer mit EM gegeben und ich habe ihn zur Seite gelegt. Anne Katherina Tschocke erzählte uns im Jahre 2010 über Bakterien und wie lange wir Menschen im Gegensatz zu den Bakterien leben. Daraufhin bestellte ich mir übers Internet 0,5 Liter EM, um es zu probieren. Dann vergingen wieder ein paar Jahre, bis ich wieder einen Vortrag hörte im Aktivhof in Schlehdorf. Der faszinierte mich schon deutlich mehr und so kam im Mai 2014 die Fahrt nach Söchtenau, wo wir die Produktion von EM angeschaut haben. Von da an ging der Weg zum Händler ganz schnell. Mitte des Jahres 2014 unterschrieb ich den Händlervertrag mit EM-Chiemgau.

Seitdem sammle ich Erfahrungen mit den Bakterien. Überall werde ich gefragt, wie das funktioniert und ich muss mich schnell einarbeiten. Dabei habe ich gelernt, dass überall Bakterien sind. Überall wo ich hinschaue sind für unser menschliches Auge unsichtbar Bakterien. An jeder Oberfläche und auch im Körper von Mensch und Tier sind sie und auch Pflanzen sind nicht ausgenommen. Da wurde mir erst bewußt, dass das die Natur ist, die ich immer suche.

Seitdem habe ich viele Veranstaltungen gehört und gesehen, einige habe ich selbst gehalten.  Immer ging es um die kleinen Tierchen, die man nur über das Mikroskop sehen kann, weil sie so klein sind. Dabei sind sie massenweise da. Ein Bakterium ist ca.  einen  Mikrometer groß.  Da passen auf einen Quadratzentimeter schon ein paar. Auf einem Quadratmetersind das dann unter Umständen Millionen oder Milliarden von Tierchen. Schon beeindruckend, wie ich meine. Und das ist die Grundlage unseres Lebens? Noch interessanter. Dass diese Massen an Tierchen noch  viel, viel, viel älter als wir Menschen sind, das machte mich immer neugieriger.

Es schaut aus, wie eine Flüssigkeit, doch es ist lebendes Gut.  80 verschiedene Bakterientypen hat man in Japan entwickelt, die gut zusammen passen. Wo jeder sich von den Stoffwechselprodukten des anderen ernährt und in einem Gleichgewicht mit einander lebt. Vor allem sind es Photosynthesebakterien, Hefen und Milchsäure-bakterien. Es wird behauptet, dass dies die größten Gruppen sind. Sie alle sind für Mensch und Tier förderlich und werden bereits seit langem in der Lebensmittelproduktion eingesetzt.

Die Forschung und die Wissenschaft ist zu diesem Thema noch gar nicht so weit. Erst vor kurzem stellte sich heraus, dass die Menschen auf das Vorhandensein der Mikroben angewiesen sind. Viele Krankheiten deuten auf eine Einseitigkeit oder auf zu wenig hin. Ziel ist es, eine größere Vielfalt an Bakterien in allen Bereichen zu generieren. Eine angepaßte Vielfalt, die in jedem Bereich anders ist. Eigentlich ist das schon immer so und viele Ärzte haben bereits in dieser Richtung therapiert. Nur die eine fatale Erforschung der Antibiotiken führten zu der Einsicht, dass alle Bakterien  zu bekämpfen sind. Die Bakterien zeigten uns aber den Weg der Wandlung, indem sie sich auf die „Bedrohung“ eingestellt haben. Das nennt man dann „restístente Keime“. Wir haben nun jede Mange davon.

In der Vergangenheit haben wir sie bekämpft. Ein Blick in viele Haushalte, wo die Säuberung von Mikro-Organismen noch zu den Hauptaugenmerken gehört, zeigen die augenblickliche Situation. Dabei haben diese „Saubermänner“ noch gar nicht berücksichtigt, dass sich in jeder Freifläche wieder Bakterien ansiedeln. Sie besitzen eine hervorragende Kommunikation und ein sehr schnelles Informationssystem. Rasch sind diese Stellen wieder besetzt. Nur wissen wir nicht, sind es „Gute“ oder „Schlechte“. Sind es die „Krankmachenden“ oder die Richtigen.

All das hat mich motiviert. Dabei habe ich Vieles erst viel später erkannt und vieles wird mir sicher auch zukünftig klar. Ich lerne und lerne und lerne. Das ist mein Leben. Ich gebe das Gelernte weiter an meine Mitmenschen, so wie es rein kommt. Manchmal auch nicht vollständig, weil ich es selbst noch nicht komplett umrissen habe.

Aber die Tendenz ist klar:

Die Vielfalt der Mikroorganismen wird uns reicher machen, als wir heute sind. Jedes Mikrobiom ist anders und die erforderliche Vielfalt ist eine Andere. Die effektiven Mikroorganismen (EM) sind ein Grundstock für ein reicheres Leben. Dabei ist es nicht relevant, ob es sich um Tier oder um Menschen oder um Pflanzen handelt.

Überall sind Bakterien!

Ich freue mich und sage Danke den vielen Menschen, denen ich das zu verdanken habe.

Liebe Grüße von Adi

 

EM-Oberland-Nachrichten Dezember 2016

Liebe Leute, liebe Freunde und Freudinnen,

immer mehr Menschen denken daran, Ihre Lebensweise zu hinterfragen. Dabei spielt oft das „naturgerechte Auftreten“ eine wichtige Rolle – die Nachhaltigkeit des Tuns. Ich bin glücklich und bedanke mich bei ihnen und auch bei unserem Herrgott, dass er mich das tun lässt, was ich tue. Nämlich mich um die Natur zu kümmern.  Ich darf mich auf dem langen Weg des Lebens nicht nur alles Schöne erfahren, sondern ich darf auch immer dazu lernen und es nicht bei dem „Alten“ bleiben zu lassen.  Es ist nicht selbstverständlich, dass Sie sich ähnliche Gewohnheiten antun.

Die Natur auf der Erde und in unserem Universum hat es verdient.

In Deutschland verschmutzen jährlich 850.000 t chemische Waschmittel die Gewässer und müssen über Kläranlagen wieder von den Mittelchen losgelöst werden. Hinzu kommen unzählige Mengen an privaten,  gewerblichen und industriellen Reinigungsmittel. Bin ich froh, dass wir Mikroben haben, die sich zur Aufgabe gemacht haben, die „falschen“ Charaktere in Natürliche umzusetzen. Sie haben viel Arbeit damit.

Die Effektiven Mikroorganismen (EM)  unterstützen bei dieser Arbeit und helfen  vom „Naturfalschen“ in das „Naturrichtige“ umzusetzen. Ich bin sehr froh, dies mit zu gestalten zu können. Meine langjährige Tätigkeit für die Natur helfen mir immer wieder dabei. Viele Menschen vertrauen auf meinen Rat und dafür bedanke ich mich recht herzlich.

Das „Bayrische Oberland“ macht sich auf, eigene Entscheidungen zu treffen und „mit“ der Natur durch das Leben zu wandern. Sie brauchen wir ebenso dazu. Es ist wichtig, wenn auch unsere Kinder und Kindeskinder noch eine lebenswerte Natur erleben möchten. Wir brauchen Unterstützer, die mit den Mikroben auf eine gemeinsame Zukunft anstoßen. Wir brauchen möglichst viele Menschen, die erkennen,  das wir nur in Gemeinschaft mit den vielen Mit- Lebewesen unsere Wege gehen können. Mit der Vielfalt an Mitstreiter geht es ganz einfach.

Immer wieder stelle ich bei Gesprächen fest, dass viele Menschen genauso denken, wie ich. Sie trauen sich aber nicht, dies laut zu sagen. Werden wir eine Gemeinschaft von „Naturdenkern“. Ich freue mich, wenn Sie mir das rübergeben. Ich freue mich auch, wenn möglichst viele das tun. Das Potential ist riesig.

Es sind viele kleine Schritte, die wir gehen müssen. Umstellungen, die die Welt verändern. Egal, ob es im Garten oder im Haushalt ist, im privaten oder im beruflichen Umfeld, bei der Kommune, im Wassermanagement oder im landwirtschaftlichen Bereich. Ich freue mich, wenn ich Sie unterstützen darf. Gerne mache ich Vorträge und Seminare, wenn Sie oder ein Vereinsvorstand  das wünscht.

Besuchen Sie auch meinen Internet-Shop www.naturkonform-shop.com. Schauen Sie auch unsere Videos auf Youtube an. Alles soll dazu diene, die naturgerechte Vorgehensweise bekannter zu machen.

Speziell zur Weihnachszeit haben wir zusammen mit EM-Chiemgau wieder viele Sonderaktionen gestartet. Freuen Sie sich darauf. Vielleicht ist es ja in Ihrem Sinne, den Liebsten was „Natur-Richtiges“ zu schenken.

Das gesamte Team von EM-Oberland  wünscht Ihnen eine schöne Adventszeit und ein FROHES FEST.

Mit herzlichen Grüßen

Adi Mock

 

 

Gülle-Aufbereitung, dass sie nicht mehr stinkt und besonders gut düngt

Die Ausgasung von Stickstoff aus der Gülle und die Geruchsbelastung wird starkt vermindert. Diese praxiserprobte Methode wird im Chiemgau seit Jahren im Rahmen des Rosenheimer Projekts erfolgreich umgesetzt.

Effekte:
  • bessere Düngewirkung
  • weniger N-Verluste, bessere N-Nutzung
  • verminderte Ätzwirkung auf den Bestand
  • Förderung von Humusaufbau im Boden
  • Hygienisierung von pathogenen Keimen
  • homogene fließfähige Konsistenz
  • Grünlandpflege durch Gülleausbringung
  • kaum Geruch

Versuch zur Güllehygienisierung der UNI Leipzig:

„Unterbrechung der Infektkette durch Fermentation der Gülle mit CFKE (Chiemgauer fermentierter Kräuterextrakt), Pflanzen-Kohle und RoPro-Lit (Kin-behandeltes Steinmehl) zur Degradierung von Pathogenen“

  • Durch fermentation werden bakterielle Pathogene, wie Staphylococcus aureus, L. monocytogenes, Ehec-E.coli O157, Staphylococcus Anatum, Staphylococcus Senftenberg degradiert.
  • Innerhalb weniger Tage reduziert sich der ECBO-Virustiter. Nach 14 Tagen waren keine lebensfähigen Viren mehr nachweisbar.
  • Spulwürmer waren nach 8-wöchiger Fermentation nicht mehr embryonierbar, also nicht überlebensfähig.
  • Während der Fermentation werden die untersuchten Pathogene außer Sporenbildner degradiert. Die Methode ist geeignet, vegetative Pathogene abzutöten.

Fazit: Gülleaufbereitung mit CFKE, Kohle und RoPro-Lit ist eine Methode zur Hygienisierung von pathogenen Fäkalkeimen.

Aufbereitete Gülle im Grünland

Die Meisterabschlussarbeit von Herrn Bürg zeigt auf, dass die Verträglichkeit der Gülle auf den Aufwuchs, die Handhabung der Gülle und die Langzeitdüngewirkung durch die Behandlung der Gülle mit CFKE, Pflanzenkohle und RoPro-Lit enorm verbessert wird. Auch die Nährstoffverluste durch Faulgas gehen gegen Null.

Chiemgauer Fermentierter Kräuterextrakt (CFKE)

Dieser Kräuterextrakt enthält eine Vielzahl an regenerativen Mikroorganismen. Sie unterdrücken Fäulniserreger, wie Methan- und Ammoniakbildner in der Gülle. Nährstoffe sind weniger flüchtig. Die Mikroorganismen binden Nährstoffe dauerhaft durch Chelatbildung an der Kohlestruktur. Erst Botenstoffe der Pflanzen ermöglichen es der Mikrobiologie Nährstoffe wieder pflanzenverfügbar zu machen.

Pflanzenkohle pur, gemahlen

Pflanzenkohle zusammen mit fermentativen Mikroorganismen bindet Nährstoffe in der Gülle während der Lagerung und macht sie bei Bedarf wieder pflanzenverfügbar. Sie ermöglicht die volle Ausnutzung des Düngepotentials der Gülle. Infektionsketten werden unterbrochen. Pathogene Keime in der Gülle werden hygienisiert. Lagerdauer 8 Wochen, je länger desto besser.

RoPro-Lit (KIN-behandeltes Gesteinsmehl)

RoPro-Lit bringt mineralischen Ausgleich und fördert den Klee. Die natürliche, silikatreiche Mineralienvielfalt fördert aufbauende Mikroben in der Gülle. Der basische pH-Wert puffert Säuren bei der Humusbildung und schützt Feinwurzeln und Blattoberflächen der Pflanze. Nur RoPro-Lit Gesteinsmehl in entsprechender Feinvermahlung lagert sich an den Kotbestandteilen der Gülle an und sinkt nicht auf den Behälterboden. Die KIN-Behandlung unterstütze die Milieusteuerung im feinstofflichen Bereich.

Mich interessiert ihre Meinung sehr. Ich schätze sie. Nutzen Sie bereits Kohle in diesem Zusammenhang? Was halten Sie davon?  Schreiben Sie es in den Kommentar oder rufen Sie mich an (08042-9744270), oder mailen sie mir (info@naturkonform.de).

Ihr Adi Mock

 

 

 

Die Mischkultur – so einfach

In der Wissenschaft ist man sich inzwischen bewußt, dass es nur Weiterentwicklung gibt, wenn einer dem anderen hilft. So ist es  in der Natur schon lange. Eine Pflanze hilft der anderen in Form von Schwingungen und Nährstoffen. Auch indirekt fördert die eine Pflanze die Boden-Nährstoffe und das Bodenleben der anderen Pflanzen. Auch die Ausdünstungen fördern zum Teil die Entwicklung der anderen Pflanze.

Genauso kann sie natürlich entgegen wirken, wenn die eine Pflanze die Nachbarschaft der anderen nicht möchte,  oder sie verhalten sich neutral. Dazu gibt es viele Listen in der Garten-Literatur. Allerdings suchen sie sich bitte eine Seite Ihres Vertrauens aus, da teilweise wirklich entgegen gesetzte Aussagen in den Listen angezeigt sind.

Jede Pflanze möchte sich möglichst hochwertig entwickeln. Es handelt sich sehr wohl um ein lebendes Objekt. Dazu benötigt es aber Bedingungen an Licht, Wärme, Nährstoffen, Bodenqualitäten und Nachbarschaften, die – wenn es vom Gärtner oder Gartenbesitzer so gewollt ist – einzuhalten sind.

Wo wir Mensche die Samen hinstecken, da muss nicht unbedingt für diese Pflanze eine lebenswerte Umgebung sein. Sie merken es daran, dass der Samen entweder gar nicht keimt oder die Pflanze kümmert so vor sich hin. Andererseits -wenn es paßt- wächst eine stattliche Pflanze (und Blüte) her und die Menschen freuen sich. Der „Agrar-Rebell Sepp Holzer aus Österreich“ sagt treffend, „man solle sich in die Pflanze hinein versetzen, dann merkt der gute Gärtner sofort, ob es der Pflanze gut geht oder nicht“.

Die einen Pflanzen können miteinander, andere nicht.

Für manche Pflanzen sind die Umgebungsbedingungen gut, für andere nicht.

Das ist genauso wie bei den Menschen. In der Nachbarschaft des einen fühlt man sich wohl, wenn ein anderer in der Nähe ist, hat man ein ungutes Gefühl. Auch mit den Umgebungs-Kriterien ist es so eine Sache. Kaum ein Nordeuropäer könnte in tropischen  oder heißen Gebieten langfristig leben.

 Die Natur zeigt uns wie es geht – wenn wir genau hinschauen!

Oder haben sie schon mal einen Steinpilz ohne der Nachbarschaft von Bäumen und ohne Waldboden gesehen? Jetzt in Frühjahr wächst der Bärlauch, aber nicht überall. In  einem Teil der Fläche wächst er massenweise, in einem anderen, der grob gleich aussieht, kommt er nicht vor. Und so könnte Beispiel an Beispiel aneinander gereiht werden. An was liegt das?

In der Natur wächst die heimische Sorte immer besser, als in andere Gebieten angepasste Pflanzen. In der globalen Wirtschaft der heutigen Zeit wird das großzügig übergangen. Monokulturen reihen sich aneinander und produzieren „Allroundkost“. Da es eine Monokultur ist, teilweise mit regionsfremden Pflanzen, steht natürlich den Schädlingen Tür und Tor offen. Genauso ist es mit den Beikräutern. Aber da gibt es ja die „Mittelchen“, die meist chemischer Natur sind. Wichtig ist „nur“, dass der Ertrag stimmt.

Anders ist es, wenn der Gärtner der Natur den Vorrang gibt. Interessant ist, dass in den kleinen Läden und in einem Teil der Bioläden heute wieder die verschiedensten „alten Sorten“ angeboten werden. Viele Konsumenten bauen ihre Lebensmittel wieder selbst an. Und hier wird meist auf „naturkonform“ geachtet. Schließlich will man sich ja nicht selbst vergiften.

Super ist, dass viele Menschen wieder auf die Idee kommen, sich von den Wiesenkräutern zu ernähren. Es können sehr leckere Salate, Soßen und Gewürze zusammen gestellt werden. Und das sehr nährstoffreich und vor allem kostenlos. Es sollte nur darauf geachtet werden, dass die Wiese nicht wieder durch Düngung mit Gülle und Kunstdünger  verseucht ist.

Auf der Suche nach ungespritzten Löwenzahnblüten wurde ich mal herb enttäuscht. In ungespritzten Almwiesen wächst kaum Löwenzahn. Nach einer eingehenden Recherche habe ich erfahren, dass die massenhaften gelben Blüten hauptsächlich auf verdichteten Böden wachsen, der noch dazu kräftig mit Sickstoff gedüngt wurde. Das ist aber sicher bei Almwiesen nicht der Fall. Das ist wieder ein typischer Fall von Umgebungsbedingung.

Wichtig ist zu wissen:

Die Natur macht es kostenlos!

Es gibt genug für alle Menschen!

Schädlinge besuchen am liebsten Monokulturen!

Mischkulturen sind meist gesünder!

Regional erprobte Sorten bringen gesicherten Ertrag ohne Zutun!

 Geschmacklich ist eine Mischkultur nicht zu schlagen!

Ich wünsche Ihnen viel Freude mit der Mischkultur, die natürliche Kultur. Der gute Geschmack und die Gesundheit sollte wieder in die Köpfe vieler Menschen einziehen.

Mich interessiert ihre Meinung sehr. Ich schätze sie. Was halten Sie davon?  Schreiben Sie es in den Kommentar oder rufen Sie mich an (08042-9744270), oder mailen sie mir (info@naturkonform.de).

Ihr Adi Mock

Die Frühjahrsarbeiten für das Gewächshaus

Soll es wachsen, dann muss der Gärtner was tun. Aber was ist sinnvoll? Schon Viktor Schauberger, der vor vielen Jahren verstorbene Naturbeobachter, hat schon vor mindestens 80 Jahren gesagt: „Die Natur kapieren, dann kopieren“

Wir haben mit einem Gewächshaus einen künstlichen Licht- und Wärmefänger. Hier kann es in unseren Breiten bereits früher los gehen.

Aber Vorsicht vor den kalten Nächten!

Was macht die Natur? Im Winter regeneriert sie sich. Manchmal wachsen Winterkräuter darauf und schließen den Boden ab. Das Laub fällt runter von den Bäumen. Mulcht also den Boden. Darunter arbeitet das Bodenleben. Die Kleinst- und Kleintiere wie Bakterien und Pilze, die Einzeller bis rauf zu den Regenwürmern sind bei höheren Bodentemperaturen bereits fleißig und bereiten den Boden mit Nährstoffen vor, damit es darauf  im Frühjahr gut wächst.

Das Gleiche müssen wir in den Gewächshäusern machen. Dort regnet es nicht und es kommt auch kein Mulch von alleine hin. Um einen gesunden Boden herzustellen, müssen die Gärtner die Natur kopieren. Also muß das Bodenleben gefüttert werden mit Mulch im Herbst. Mit Bokashi im Winter und im Frühjahr, damit es den Tierchen gut geht. Genauso müssen wir entscheiden, wo wir was hinpflanzen möchten. Dabei ist darauf zu achten, dass wir entweder die Erde austauschen, um das Gleiche zu pflanzen oder andere Gattungen von Pflanzen an die gleichen  Stellen pflanzen. Genauso ist zu entscheiden, ob wir Starkzehrer oder Schwachzehrer an die Stellen setzen. Darauf abgestimmt ist der Einsatz von natürlichem Dünger einzubringen. Wir nehmen selbst gemachten Kompost oder Bokashi als Dünger, denn nur hier wissen wir, was wir drin haben. Torf kommt in unseren Böden in der Natur nicht vor und bei gekauften Düngern sind wahrscheinlich künstlich hergestellte Zusätze drin, außerdem ist sie tot und neu zum Leben zu erwecken.

Wichtig ist dabei, dass die Düngemaßnahmen mindestens 14 Tage vor der Bepflanzung stattfinden. Die Dünger sind scharf und sauer und nach etwa 2 Wochen hat sich der Boden wahrscheinlich ausgeglichen.

Wärme (mind 8°C) und Feuchtigkeit  ist wichtig für das Bodenleben, aber in den Gewächshausern ist das in der Regel leicht erreichbar. Im Freien sollten Sie darauf achten, dass der Boden abgedeckt ist (Mulch doer Flies).

Eine Mulchschicht sichert vor allem in den kalten Nächten, dass das Bodenleben weiter arbeitet. In einem gut vorbereiteten und gedüngten Boden sind auch die Schnecken weniger agressiv bzw. die Population verringert sich.

Zur Orientierung: Zur Aufwertung von 40 Liter Pflanzenerde sollten sie ca. 1kg Bokashi,     1 TL EM-Kin Keramikpulver und bis zu 0,5 kg Steinmehl (z.B. RoPro Lit) untermischen und mit verdünntem Bokashi-Saft oder EM aktiv leicht feucht halten. Bei Bedarf sollten Sie es mit einem Fließ abdecken. Die Tierchen freuen sich.

Als Anzuchterde benutzen Sie am besten eine lebendige Erde, vermischt mit Kohle, Bokashi und halten diese mit vedünntem EM-aktiv feucht. Auch diese Erde mindestens 2 Wochen ruhen und reifen lassen.  Vorbereitet können Sie die Chiemgauer Schwarzerde bei uns erwerben.  Sie ist wunderbar dafür geeignet und auch lebendig.

Nach mindestens 2 Wochen (mit genügend Wärme) können Sie den Boden bepflanzen und sich an den Blumen und Gemüse erfreuen. Aber achten Sie darauf, dass vor Mitte Mai nur im geschützten Gewächshaus bepflanzt werden sollte. Im Freiland ist die Gefahr vor zu viel Kälte, vor allem während der Tage der Eisheiligen bis Mitte Mai, besonders groß.

Ich wünsche Ihnen ein wunderbares und glückliches Gartenjahr.

Ihr Adi Mock

P-S. Gerne unterstützen wir Sie mit naturnahen Ratschlägen und auch mit natürlichem Material (vor allem EM-Produkte).

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Was ist EM?

Oft werde ich nach einer Definition gefragt „Was ist EM?“ und deswegen gleich hier eine Auflösung des scheinbar Schwierigen.

EM steht für „Effektive Mikroorganismen“. Diese aufbauenden Mikroorganismen kommen sowohl in flüssiger Form als auch in Keramik gebunden zum Einsatz. Die Zusammensetzung von EM wurde auf Okinawa (Japan) vor etwa 30 Jahren entwickelt.

In EM leben über 80 verschiedene Arten von aeroben und anaeroben Mikroorganismen in einem Gleichgewicht zusammen, bei dem die Einen von den Stoffwechselprodukten der Anderen leben – eine sogenannte selbstreinigende Mischung. Hefen, Milchsäurebakterien und Photosyntesebakterien bilden die größten Gruppen in EM. Der Großteil dieser Mikroorganismen wird auch bei der Lebensmittelherstellung verwendet und ist für Mensch und Umwelt förderlich. Die Mikroorganismen in EM sind nicht gentechnisch verändert.

Die perfekte Mischung der über 80 Arten Mikroorganismen in EM erzeugt starke regenerative und antioxidative Kräfte. EM ist ein mikrobieller Symbiose-Lenker mit unermesslich breiter und vielfältiger Einsatzfähigkeit.

In Stoffwechselvorgängen entscheidet die Dominanz der vorhandenen Mikroorganismen über die Art der Stoffwechselprodukte. Dominieren Fäulnisbakterien, so entstehen Endprodukte wie Ammoniak, Methan, Toxine, freie Radikale. Dominieren aber aufbauende, fermentative Mikroorganismen, entstehen  Vitamine,  Enzyme,   Antioxidantien ……

Bei unserer Arbeit mit den Mikroorganismen wird nicht das einzelne Bakterium betrachtet, sondern das Milieu, das durch die Vielzahl an Mikroorganismen entsteht. In jedem natürlichen Lebensraum kommen Bakterien in großer Zahl vor. Daraus ergeben sich die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten und Eigenschaften von EM.

Neben dem materiellen Aspekt ist für die Wirksamkeit des EM auch der energetische Einfluss auf die Umwelt bedeutsam. Das regenerative, antioxidative Schwingungsfeld, das EM umgibt, macht man sich vor allem in der EM-Keramik zu nutze. Sie kann diese Information aufnehmen und – in sogar noch vergrößerter Form – an ihre Umwelt abgeben.

In Deutschland wurden die Effektiven Mikroorganismen in den 90er Jahren eingeführt. Inzwischen sind es tausende von Landwirten, Haushalte und Gartlern, die EM mit Begeisterung und großen Erfolgen anwenden. Es gibt eine Menge an positiven Erfahrungen in den Bereichen Garten und Landwirtschaft, Gewässersanierung, Reinigung, Haushalt, Gesundheit, Umweltschutz, Kosmetik u.v.m.

An den EM-Tagen auf der Fraueninsel, zu denen mehrere hundert Besucher kommen, teilen zahlreiche Referenten ihr Wissen rund um EM und aktuellen Themen mit. Neben den Vorträgen werden Gesprächskreise und Workshops zu EM-Anwendungen in Haus, Garten, Landwirtschaft, Wellness, Terra Preta, Bokashi, Gewässersanierung, Tierhaltung und viele Weiteres angeboten, bei denen erfahrungsgemäß ein intensiver Wissensaustausch stattfindet.

Gerade an Weihnachten schenken viele Weihnachtsmänner EM-Keramik als Schmuck, als Gebrauchskeramik, als Wellnessprodukt, natürlich auch zur Wasseraufbereitung für die Waschmaschine, Teekocher, Wassererhitzer u.v.m.

Die natürlichen Gesichtspunkte sind heutzutage wichtiger als die „fortschrittliche Chemie“. Deshalb stöbern sie in meinem Shop. Bei Fragen oder wenn Sie irgendwas nicht finden, dann können Sie mich auch gerne anrufen (08042-9744270) oder mir eine Mail schreiben (info@naturkonform.de).

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Liebe Grüße, Adi

Terra Preta, die nährstoffreiche Erde für den eigenen Garten

www.naturkonform.de. Übersetzt heißt Terra Preta: Schwarze Erde

Wenn jemand schon diese Terra Preta im Südamerikanischen Dschungel gesehen hat: Schon eine Phänomen.  Forscher haben rausgefunden, dass diese Erde menschengemacht ist neben dem normalen Urwaldboden, der ja nur kurze Zeit nach der Abholzung ertragreich ist.

Schauen Sie sich das kurze Video an.

Hier wird dargestellt, wie einfach es ist, die Terra Preta im eigenen Garten herzustellen. Schaffen Sie die eigenen Erde in ihrem Garten. In den meisten Fällen, in denen Sie Erde dazu kaufen vom Gartencenter wissen Sie nicht mehr, was drin ist und auf was in Ihre Pflanzen wachsen.

Schaffen Sie sich auch Nährstoffe, von denen Sie überzeugt sind, dass sie gut sind für Ihre Pflanzen. Machen Sie Ihre Erde selbst.

Und das Schöne ist, dass die Regenwürmer und das restliche Bodenleben aus dem Bokashi einen wunderbaren Boden bereiten. Und das 24 Stunden am Tag und der Regenwurm kennt keinen Sonntag und keinen Feiertag. Er macht und macht. Sie müssen nur das Futter geben.

Es ist schon ein Traum. Mit  Füttern zur guten Erde. Hofieren Sie den Regenwurm. Er dankt es Ihnen mit einer sehr nährstoffreichen Erde.

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Liebe Grüße, Adi

Bodengewinn anstatt Bodenverluste

Die zunehmende Verstädterung bringt es mit sich, dass die Distanz zur Natur nimmer größer wird. Die Gesellschaft muss immer wieder lernen, dass Kühe Gras fressen und daraus wunderbare Milch entsteht. Je natürlicher, umso besser. Aus dieser Milch wird dann Käse, Joghurt, Sahne und vieles mehr produziert.

Wir müssen wieder erkannen, dass die Bienen für die Bestäubung z.B. unserer Apfelbäume da sind. Auch viele Insekten und wilde Bienen haben so ihre Berechtigung.

Alle finden Schmetterlinge sehr schön, aber sie müssen auch wissen, dass der Schmetterling aus Raupen entsteht, die so gerne als Feind angesehen und vernichtet werden.

Im Boden werden Regenwürmer und Kleingetiert als ekelig angesehen, ohne zu erkennen, dass diese Tierchen sehr wesentlich für das Wachstum und den Geschmack von unseren Früchten verantwortlich sind. Wenn wir diese vernichten, dann haben wir gar keine gesunden Früchte mehr.

Die Natur, unser Herrgott, hat es schon vorteilhaft eingerichtet. Die Artenvielfalt – nicht nur von einer Gattung – sondern die Vielfalt in unserem Garten und auf den Feldern hat er als Grundvoraussetzung für ein gesundes und kräftiges Wachstum gemacht. So ist es für eine Überpopulation einer bestimmten Gattung entscheidend, dass andere Tiere und Pflanzen wieder Einhalt geben. So ist z.B. ein Überhand nehmen der braunen Naktschnecke nur mit einer Vielfalt an „Gegnern“ beizukommen. Unterschlupf und Lebensbdingungen für Igel, Laufenten, Fröschen und Tigerschnegel und vieles mehr führen wieder dazu, dass keine Überpopulation mehr stattfindet. Da hilft auch kein „Morden“ und „Aussetzen“. Wenn eine Lebensgrundlage vorhanden ist, dann nutzt sie die Natur.

Beim Boden -wie auch in allen anderen Bereichen- ist wieder mehr auf die Vielfalt zu achten, anstatt mit Monokulturen auf chemische Mittelchen  zur Regulierung angewiesen zu sein.

Vielfalt hat viele Vorteile und vor allem, es hilft einer dem anderen. Nicht nur die Regenwürmer werden gefördert. Immer steht die Frage im Vordergrund: Was ist die Grundvoraussetzung, dass ein bestimmtes Lebenwesen gefördert wird? Von was ernähren die sich?

Grundsätzlich muss man viel zu fressen geben, wenn man möchte, dass sich eine Gattung vermehrt, dass sich die Population vergrößert.

Die Regenwürmer ernähren sich vor allem von Mikroben, die sie von den Halmen „lutschen“, die sie ins Loch ziehen. Also ist der Regenwurm damit zu fördern, indem wir ihm einfach mehr Mikroben zur Verfügung stellen. Wissenschaftler haben festgestellt, dass wir sowieso einen Mangel an Vielfältigkeit von Mikro-Organismen haben. Wir kämpfen ja dagegen an. Also erhöhen wir wieder die Vielfalt der Mikroben, das auch auf anderen Gebieten sehr hilfreich ist. Der Regenwurm wird sich freuen und wird dafür sorgen, dass mehr seiner Sorte  für einen gesunden Boden sorgen. Der Regenwurm ist nun mal der Hauptzersetzer, der es mit seiner Arbeit und seinen Ausscheidungen schafft, eine gesunde Erde zu produzieren. Also helfen wir ihm , für unsere Ernährung zu sorgen.

Auch der Gockel freut sich, wenn er eine dicken Regenwurm aus dem Boden ziehen kann. Durch seine Hinterlassenschaften sorgt er wieder für Düngung des Bodens.

Einer hilft dem anderen.

Gesunde Pflanzen und gesunde Früchte sind der Lohn.

 

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Liebe Grüße, Adi