Schlagwort-Archiv: Vielfalt

Die Pflanzenkohle – das Wunderding

Es wird in der Landwirtschaft und im Garten eingesetzt und bringt wundersame Dinge auf den Tisch.

Güllebehandlung: Pflanzenkohle zusammen mit fermentativen Mikroorganismen  bindet Nährstoffe in der Gülle während der Lagerung und macht sie bei Bedarf wieder pflanzenverfügbar. Die ermöglicht die volle Ausnutzung des Düngepotentials der Gülle. Die behandelte Gülle vermindert die Geruchsbelästigung, die Ätzwirkung auf den Bestand, trägt zum Humusaufbau bei und ist für die Grünlandpflege und den Gewässerschutz eine sinnvolle Ergänzung.

Ein Versuch mit der Güllehygienisierung der Uni Leipzig zeigt, dass eine Unterbrechung der Infektkette durch die Fermentation mit EM, Kohle und Gesteinsmehl zur Degradierung von pathogenen Fäkalkeimen möglich ist. Mehr…

Kohle-Einstreu im Stall: Sie hebt den hygienischen Standard; unterbricht Infektionsketten; Pathogene Keime werden vermindert; Nährstoffe an die Kohle gebunden und Gerüche stark vermindert. Je nach Bedarf Pflanzenkohle wiederholt einstreuen und mit EM-aktiv-Verdünnung besprühen.

Festmist/Kompost: Alle organischen Materialien, die auf dem Hof anfallen, eignen sich zur Terra-Preta-Herstellung: Mist, Grünhäcksel  … werden ca. 8 Wochen, wenn möglich anaerob fermentiert. Dazu wird die Organik mit ca. 7 Liter EM/m³ besprüht und 10 Vol-% Pflanzenkohle gemischt. Mineralienzufuhr bringt RoPro-Lit Gesteinsmehl (ca. 14kg/m³). Das kompostierte Material wird direkt auf die Fläche ausgebracht (Flächenkompostierung).  Dort vererdet die fermentierte Organik relativ schnell. Das Bodenleben (Mikro- und Makrofauna) wird gefördert und die Bodenstruktur stark verbessert.

Bei der Fermentation werden im Unterschied zur Kompostierung weniger Energie und Nährstoffe verbraucht, die dann auch zur Verfügung stehen.

Pflanzenkohle wird im Gartenbau als Zusatz für Bokashi (Fermentation von Organik), Kompost, Blumenerde und Bodenverbesserung eingesetzt. Pflanzenkohle pur oder voraktiviert als RoPro-Streu. Unsere Pflanzenkohle wird in Deutschland produziert und mit EM-aktiv, RoPro-Lit und Zuckerrohrmelasse als Erstnahrung vermischt und dann abgesackt. So verpackt kann die Kohle bereits fermentieren und eine Erstbesiedelung der Poren mit fermentierter Mikrobiologie ablaufen.

Fermentation: Organisches Material, z.B. Bioabfälle aus der Küche, wird mit Hilfe von Effektiven Mikroorganismen (EM-aktiv 5-10 L/m³) und Pfnazenkohle (10% Volumenanteil) unter Luftabschluss fermentiert (Bokashi). Duch die Fermentation mit EM werden Nährstoffe in der Kohle gebunden und vor Auswaschung geschützt. Zusätzlich entstehen Antioxidantien und Enzyme, die die Gesundung ín Pflanzen und Boden anregen. Nach der Fermentationszeit (4-8 Wochen) kann das fermentierte Material in einer Miete vererden oder als fermentierter Rohkompost in die Erde eingearbeitet werden.

Kompost: Für eine gelungene Kompostierung soll die Organik mit ausreichend Mikroorganismen (EM-aktiv 5-20 L/m³), ca. 10 Vol-% Pflanzenkohle, (2 Säche à 45 L RoPro-Streu) und Gesteinsmehl (ca. 14kg/m³) durchmischt sein. Nach der Zugabe von Organik auf dem Kompost werden die Komponenten mit dazu gegeben. Es ergibt sich ein schichtweiser Aufbau. Die Kompostierung mit diesen Zusätzen führt zu weniger Stickstoff- und Kohlenstoff-Verlusten und lassen hochwertigen Kompost entstehen.

Chiemgauer Schwarzerde (torffreie Blumen- und Ansaaterde): Ausgangsstoffe sind kompostierte pflanzliche Stoffe aus dem Garten- und Landschaftsbau, Holzfaser, Pflanzenkohle gemahlen, EM-aktiv (Effektive Mikroorganismen), Ton, Zeolit. Die Mikrobiologie in dieser Erde ist sehr aktiv.

Futterkohle: Seit kurzem ist es auch gelungen eine spezielle Kohle als Futtermittel zu zertifizieren. Wir können diese Kohle mit QS und GMP+ anbieten. Die feinvermahlene Futterkohle zeichnet sich durch die große Oberfläche, die in einem speziellen Aktivierungsprozess entsteht, aus. Dadurch ergibt sich die geringen Einsatzmenge mit 0,1% in der Futterration und hat starke Auswirkungen auf die Tiergesundheit und die Leistung im Stall. In einem Hühnermastversuch brachte der Einsatz der Futterkohle höhere Gewichtszunahme mit deutlich weniger Ausfällen. Der Versuch in Milchviehbetrieben (20-50g/Kuh und Tag) zeigte eine signifikante Senkung der Zellzahlen in der Milch. Der Einsatz der Futterkohle entlastet den Stoffwechsel und fördert das Wohlbefinden. Die Futterkohle ist bei allen Tierarten eine sinnvolle Ergänzung in der Fütterung.

Mich interessiert ihre Meinung sehr. Ich schätze sie. Nutzen Sie bereits Kohle in diesem Zusammenhang? Was halten Sie davon?  Schreiben Sie es in den Kommentar oder rufen Sie mich an (08042-9744270), oder mailen sie mir (info@naturkonform.de).

Ihr Adi Mock

 

Die Mischkultur – so einfach

In der Wissenschaft ist man sich inzwischen bewußt, dass es nur Weiterentwicklung gibt, wenn einer dem anderen hilft. So ist es  in der Natur schon lange. Eine Pflanze hilft der anderen in Form von Schwingungen und Nährstoffen. Auch indirekt fördert die eine Pflanze die Boden-Nährstoffe und das Bodenleben der anderen Pflanzen. Auch die Ausdünstungen fördern zum Teil die Entwicklung der anderen Pflanze.

Genauso kann sie natürlich entgegen wirken, wenn die eine Pflanze die Nachbarschaft der anderen nicht möchte,  oder sie verhalten sich neutral. Dazu gibt es viele Listen in der Garten-Literatur. Allerdings suchen sie sich bitte eine Seite Ihres Vertrauens aus, da teilweise wirklich entgegen gesetzte Aussagen in den Listen angezeigt sind.

Jede Pflanze möchte sich möglichst hochwertig entwickeln. Es handelt sich sehr wohl um ein lebendes Objekt. Dazu benötigt es aber Bedingungen an Licht, Wärme, Nährstoffen, Bodenqualitäten und Nachbarschaften, die – wenn es vom Gärtner oder Gartenbesitzer so gewollt ist – einzuhalten sind.

Wo wir Mensche die Samen hinstecken, da muss nicht unbedingt für diese Pflanze eine lebenswerte Umgebung sein. Sie merken es daran, dass der Samen entweder gar nicht keimt oder die Pflanze kümmert so vor sich hin. Andererseits -wenn es paßt- wächst eine stattliche Pflanze (und Blüte) her und die Menschen freuen sich. Der „Agrar-Rebell Sepp Holzer aus Österreich“ sagt treffend, „man solle sich in die Pflanze hinein versetzen, dann merkt der gute Gärtner sofort, ob es der Pflanze gut geht oder nicht“.

Die einen Pflanzen können miteinander, andere nicht.

Für manche Pflanzen sind die Umgebungsbedingungen gut, für andere nicht.

Das ist genauso wie bei den Menschen. In der Nachbarschaft des einen fühlt man sich wohl, wenn ein anderer in der Nähe ist, hat man ein ungutes Gefühl. Auch mit den Umgebungs-Kriterien ist es so eine Sache. Kaum ein Nordeuropäer könnte in tropischen  oder heißen Gebieten langfristig leben.

 Die Natur zeigt uns wie es geht – wenn wir genau hinschauen!

Oder haben sie schon mal einen Steinpilz ohne der Nachbarschaft von Bäumen und ohne Waldboden gesehen? Jetzt in Frühjahr wächst der Bärlauch, aber nicht überall. In  einem Teil der Fläche wächst er massenweise, in einem anderen, der grob gleich aussieht, kommt er nicht vor. Und so könnte Beispiel an Beispiel aneinander gereiht werden. An was liegt das?

In der Natur wächst die heimische Sorte immer besser, als in andere Gebieten angepasste Pflanzen. In der globalen Wirtschaft der heutigen Zeit wird das großzügig übergangen. Monokulturen reihen sich aneinander und produzieren „Allroundkost“. Da es eine Monokultur ist, teilweise mit regionsfremden Pflanzen, steht natürlich den Schädlingen Tür und Tor offen. Genauso ist es mit den Beikräutern. Aber da gibt es ja die „Mittelchen“, die meist chemischer Natur sind. Wichtig ist „nur“, dass der Ertrag stimmt.

Anders ist es, wenn der Gärtner der Natur den Vorrang gibt. Interessant ist, dass in den kleinen Läden und in einem Teil der Bioläden heute wieder die verschiedensten „alten Sorten“ angeboten werden. Viele Konsumenten bauen ihre Lebensmittel wieder selbst an. Und hier wird meist auf „naturkonform“ geachtet. Schließlich will man sich ja nicht selbst vergiften.

Super ist, dass viele Menschen wieder auf die Idee kommen, sich von den Wiesenkräutern zu ernähren. Es können sehr leckere Salate, Soßen und Gewürze zusammen gestellt werden. Und das sehr nährstoffreich und vor allem kostenlos. Es sollte nur darauf geachtet werden, dass die Wiese nicht wieder durch Düngung mit Gülle und Kunstdünger  verseucht ist.

Auf der Suche nach ungespritzten Löwenzahnblüten wurde ich mal herb enttäuscht. In ungespritzten Almwiesen wächst kaum Löwenzahn. Nach einer eingehenden Recherche habe ich erfahren, dass die massenhaften gelben Blüten hauptsächlich auf verdichteten Böden wachsen, der noch dazu kräftig mit Sickstoff gedüngt wurde. Das ist aber sicher bei Almwiesen nicht der Fall. Das ist wieder ein typischer Fall von Umgebungsbedingung.

Wichtig ist zu wissen:

Die Natur macht es kostenlos!

Es gibt genug für alle Menschen!

Schädlinge besuchen am liebsten Monokulturen!

Mischkulturen sind meist gesünder!

Regional erprobte Sorten bringen gesicherten Ertrag ohne Zutun!

 Geschmacklich ist eine Mischkultur nicht zu schlagen!

Ich wünsche Ihnen viel Freude mit der Mischkultur, die natürliche Kultur. Der gute Geschmack und die Gesundheit sollte wieder in die Köpfe vieler Menschen einziehen.

Mich interessiert ihre Meinung sehr. Ich schätze sie. Was halten Sie davon?  Schreiben Sie es in den Kommentar oder rufen Sie mich an (08042-9744270), oder mailen sie mir (info@naturkonform.de).

Ihr Adi Mock

Die Frühjahrsarbeiten für das Gewächshaus

Soll es wachsen, dann muss der Gärtner was tun. Aber was ist sinnvoll? Schon Viktor Schauberger, der vor vielen Jahren verstorbene Naturbeobachter, hat schon vor mindestens 80 Jahren gesagt: „Die Natur kapieren, dann kopieren“

Wir haben mit einem Gewächshaus einen künstlichen Licht- und Wärmefänger. Hier kann es in unseren Breiten bereits früher los gehen.

Aber Vorsicht vor den kalten Nächten!

Was macht die Natur? Im Winter regeneriert sie sich. Manchmal wachsen Winterkräuter darauf und schließen den Boden ab. Das Laub fällt runter von den Bäumen. Mulcht also den Boden. Darunter arbeitet das Bodenleben. Die Kleinst- und Kleintiere wie Bakterien und Pilze, die Einzeller bis rauf zu den Regenwürmern sind bei höheren Bodentemperaturen bereits fleißig und bereiten den Boden mit Nährstoffen vor, damit es darauf  im Frühjahr gut wächst.

Das Gleiche müssen wir in den Gewächshäusern machen. Dort regnet es nicht und es kommt auch kein Mulch von alleine hin. Um einen gesunden Boden herzustellen, müssen die Gärtner die Natur kopieren. Also muß das Bodenleben gefüttert werden mit Mulch im Herbst. Mit Bokashi im Winter und im Frühjahr, damit es den Tierchen gut geht. Genauso müssen wir entscheiden, wo wir was hinpflanzen möchten. Dabei ist darauf zu achten, dass wir entweder die Erde austauschen, um das Gleiche zu pflanzen oder andere Gattungen von Pflanzen an die gleichen  Stellen pflanzen. Genauso ist zu entscheiden, ob wir Starkzehrer oder Schwachzehrer an die Stellen setzen. Darauf abgestimmt ist der Einsatz von natürlichem Dünger einzubringen. Wir nehmen selbst gemachten Kompost oder Bokashi als Dünger, denn nur hier wissen wir, was wir drin haben. Torf kommt in unseren Böden in der Natur nicht vor und bei gekauften Düngern sind wahrscheinlich künstlich hergestellte Zusätze drin, außerdem ist sie tot und neu zum Leben zu erwecken.

Wichtig ist dabei, dass die Düngemaßnahmen mindestens 14 Tage vor der Bepflanzung stattfinden. Die Dünger sind scharf und sauer und nach etwa 2 Wochen hat sich der Boden wahrscheinlich ausgeglichen.

Wärme (mind 8°C) und Feuchtigkeit  ist wichtig für das Bodenleben, aber in den Gewächshausern ist das in der Regel leicht erreichbar. Im Freien sollten Sie darauf achten, dass der Boden abgedeckt ist (Mulch doer Flies).

Eine Mulchschicht sichert vor allem in den kalten Nächten, dass das Bodenleben weiter arbeitet. In einem gut vorbereiteten und gedüngten Boden sind auch die Schnecken weniger agressiv bzw. die Population verringert sich.

Zur Orientierung: Zur Aufwertung von 40 Liter Pflanzenerde sollten sie ca. 1kg Bokashi,     1 TL EM-Kin Keramikpulver und bis zu 0,5 kg Steinmehl (z.B. RoPro Lit) untermischen und mit verdünntem Bokashi-Saft oder EM aktiv leicht feucht halten. Bei Bedarf sollten Sie es mit einem Fließ abdecken. Die Tierchen freuen sich.

Als Anzuchterde benutzen Sie am besten eine lebendige Erde, vermischt mit Kohle, Bokashi und halten diese mit vedünntem EM-aktiv feucht. Auch diese Erde mindestens 2 Wochen ruhen und reifen lassen.  Vorbereitet können Sie die Chiemgauer Schwarzerde bei uns erwerben.  Sie ist wunderbar dafür geeignet und auch lebendig.

Nach mindestens 2 Wochen (mit genügend Wärme) können Sie den Boden bepflanzen und sich an den Blumen und Gemüse erfreuen. Aber achten Sie darauf, dass vor Mitte Mai nur im geschützten Gewächshaus bepflanzt werden sollte. Im Freiland ist die Gefahr vor zu viel Kälte, vor allem während der Tage der Eisheiligen bis Mitte Mai, besonders groß.

Ich wünsche Ihnen ein wunderbares und glückliches Gartenjahr.

Ihr Adi Mock

P-S. Gerne unterstützen wir Sie mit naturnahen Ratschlägen und auch mit natürlichem Material (vor allem EM-Produkte).

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Habe ich Anspruch auf Freie Energie?

Für die einen ist es wahr, dass wir mitten in Energie leben. Für die anderen ist es Humbug. Sei es wie jeder will. Die Mittel jedoch, jedes Detail zu erforschen und zu entwickeln, stehen nicht zur Verfügung. Wie auch, denn die Konzerne und die Politik haben nichts zu gewinnen, im Gegenteil, es werden einen Teil der Produktsparten, mit denen sie viel Geld verdient haben, weg fallen bzw. nichts mehr einbringen. Man denke nur an die ganze Energiewirtschaft mit all ihren Ausläufern, wie z.B. Solarenergie, Batterie-Entwicklung, Windkraft und Vieles mehr. Man denke nur an die Mega-Einnahmen aus der Mineralölsteuer für die Politik, die dann wegfallen würde. Mich wundert es nicht, dass es kaum Interesse gibt, hier aktiv zu werden. Auch wenn sie manchmal so tun.

Aber wem kommt die Freie Energie zugute? Dem Volk, denn es ist dann frei, und vor allem will es die Mutter Erde und das Universum. Die Menschen könnten gar nichts besseres tun, als die Resourcen-Verbräuche und den Schadstoffausstoss zu vermindern. Es wird momentan schon viel Raubbau getrieben und die eigene Luft wird verunreinigt, die der Mensch für den Atem dringend benötigt. Aber für die Erforschung und Entwicklung ist das Volk in seiner ganzen Größe zuständig, ganz alleine. Wir sind alleine in Deutschland 80 Millionen Menschen. Niemand darf mit dem Finger auf Geldgeber zeigen, die aus der Politik und aus den finanzstarken Konzernen kommen.

Naturbeobachter, Erfinder und Tüftler waren schon oft dran, aber es wurde dann nichts aus der Erfindung. Ob es einfach für die Masse nicht funktioniert oder die Wirtschaftsbosse oder die Politik etwas dagegen unternommen hat, kann nur vermutet werden. Es ist Platz für Spekulationen frei.

Heute hört man aus allen Ecken und Enden Erfolge aus der Energieerzeugung, manche auch in Verbindung mit Online-Bekanntgabe  -open source- Bekanngabe. An vielen Stellen wird geforscht und probiert. Alle hechten nach der kostenfreien Energie in großen Mengen, die natürlich möglich ist. Aber ist sie wirklich für jeden Menschen im Überfluss da, steht sie zur Verfügung?

Biomeiler sind schon seit einiger Zeit eine gute Unterstützung zur Heizung auf Höfen oder wo einfach viel Platz da ist. Biogasanlagen werden bereits in größerem Umfang gebaut. Allerdings wird auch hier wieder Anbaufläche belegt, die normalerweise für den Anbau von Lebensmittel verwendet wird. Ob das so sinnvoll ist? Außerdem werden die Bodenpreise wegen des großen Bedarfes wesentlich erhöht, so dass für den normalen Bauern ein Zukauf von Flächen unmöglich wird.

Holzheizungen werden mit Filter-Anforderungen belegt. Es ist halt einfach in der Natur nicht vorgesehen, in größeren Umfang Wärme durch Verbrennen von Holz zu erzeugen. Es ist Verschwendung und die Verbrennungs-Rückstände sind so verseucht, dass sie wieder die Luft verschmutzen, wenn es in größerem Maße verwendet wird.

Also wird immer wieder die Frage gestellt: Brauche  wir wirklich so viel Energie? Ist der Fortschritt und die moderne Entwicklung auch mit weniger Energie möglich? Ist es zwingend, dass wir die Mutter Erde plündern, um uns zu versorgen? Immer wieder kommt die Frage an die Natur: Wie macht es die Natur? Welche Rezepte hat sie? Der Natur-beobachter Viktor Schauberger hat den Spruch geprägt: „Die Natur kapieren und dann kopieren“. Beobachten wir zu wenig? Haben wir es noch nicht kapiert? Will die Natur uns was sagen, was wir nicht verstehen?

Was ist Energie wirklich und in welchen Erscheinungesformen kommt sie in der Natur vor?

– Wachsen von Lebensmitteln

– Fließt das Wasser teilweise aufwärts, wenn man die hochgelegenen Quellen so  anschaut.

– Warm- und Heißwasser kommt in verschiedenen Bereichen der Erde alleine hoch.

– Forellen schwimmen zum Laichen in den Flüssen nach oben und überwinden sogar Wasserfälle. Sie stehen im reißenden Bach ganz ruhig  gegen die Flussrichtung und flüchten bei Gefahr pfeilschnell entgegen der Flussrichtung.

– Wird das Blut im Körper von Menschen und Tieren wirklich bis an das letzte Ende der Blutbahnen gepumpt oder wird das anders gelöst?

Welche Energie verwendet die Natur dafür? Könnte es eine uns unbekannte Energieform sein? Ist es Sog? Wie wird er erzeugt? Fragen über Fragen.

Es wurde in unserer Wissenschaft bereits bewiesen, dass es viele weitere Energieformen gibt, von denen wir bis heute nichts wissen. Sie hat auch bewiesen, dass rund um uns im ganzen Universum Energie ist – Raumenergie. Aber nur ganz wenige wissen genauer darüber Bescheid. Nur wenn wir intensiv weiter forschen und die Wissenschaft von Menschen übernommen wird, die konzern- und politik-unabhängig sind, wird sich das Unbekannte für uns öffnen. Das bedeutet aber auch, dass das Volk sich intensiv in diese Entwicklungen einmischen sollte und sie finanzieren sollte. Es wird nur machbar sein, wenn es auf breiten Schultern lagert und alle ihren Teil dazu beitragen. Es wird nicht machbar sein, dass einige nur dastehen und warten, bis sie die Energie kostenlos bekommen.  Überall entstehen Clubs, die sich mit Freier Energie beschäftigen und die bereits viele Erfolge feiern können. Wann beschäftigt sich jeder in seinem Bereich damit?

Es ist ein Segen für uns und unsere Mutter Erde und für das ganze Universum, wenn  die Menschen anfangen, sich darüber Gedanken zu machen. Bisher nimmt jeder nur in Kauf, dass die Erde und das Universum beraubt wird und wir davon Energie sehr teuer kaufen. Niemand denkt darüber nach, wie es weiter geht, wenn die Resourcen aufgebraucht sind und was dann ist, wenn sie aufgebraucht sind. Niemand hat ein Rezept dafür. Aber eines ist klar:

Resourcen sind endlich.

Ich wünsche mir, dass das Volk die Sache übernimmt und Energie entsprechend den natürlichen Gegebenheiten verwendet wird. Ausbeutung der endlichen Resourcen, die auch noch diverse andere Bereiche nach sich ziehen, sollte unterlassen werden. Die Menschen sollten weiter denken und nicht am eigenen Ast sägen.

Liebe Grüße

Adi Mock

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Vielfalt löst so einige Probleme – auch das mit den Nacktschnecken?

„Nacktschnecken -höre ich immer wieder- muss man bekämpfen. Sie fressen dem Gärtner die kleinen Pflänzchen weg, über die Nacht zum Teil. Sie haben keine Gegner, sie sind eingeschleppt.“

Ich war vor kurzem auf den EM-Tagen auf der Fraueninsel auf dem Chiemsee und habe sehr intensiv gelauscht, wenn es um Schnecken ging.  Nicht viele Redner haben sich zu diesem Thema geäußert, aber ein Gärtner aus der täglichen Praxis, der komplett auf Chemie und Gift verzichtet, hat  zu dieser Thematik seine Meinung kundgetan. Er beobachtet sehr genau, was die Nacktschnecke macht, es ist ja seine Intention, diese, ohne zu töten, zu Einhalt zu veranlassen. Aber er gab auch zu, dass man schon intensiv beobachten muss, um das Verhalten der Schnecke herauszufinden und demnach zu handeln.

Eine Nacktschnecke ernährt sich größtenteils von schwachen Pflanzen. So wird jeder schon gemerkt haben, dass herausgerissene Pflanzenteile, die man eigentlich sorglos neben das Beet legt, gleich von Schnecken besucht und gefressen werden. Eigentlich eine gute Sache, weil sie wie eine Polizei, das Schwache beseitigt.

Er sprach von Stress, den jede Pflanze erlebt, wenn ihnen ein neues Zuhause gegeben wird, nämlich ausgepflanzt wird in das Beet, wo sie dann groß werden soll. Und Strees macht schwach, das weiß man von sich selbst  am besten. Da die Schnecke sehr sensibel ist auf schwache Pflanzen, merkt sie sofort, dass dort was „weg muss“. Also ist als Gegenmaßnahme der Stress der Pflanzen so gering wie möglich zu halten. Manche haben sich geäußert, dass sie nur noch mit Pflanzen arbeiten, die vor Ort über Samen gezogen wurden. Dann, wenn sie stark genug sind, erst ausgepflanzt worden sind. Andere lassen kleine Pflanzen erst in Töpfen, geschützt vor Schnecken, sich an dieses Klima zu gewöhnen und setzen sie erst, wenn sie sie für stark genug halten, in das Beet.

Eine Engelwurz in meinem Garten, die, als sie klein war, sehr gut wuchs, wurde im größerem Stadium (ca. 0,5 Meter hoch) von Schnecken massenweise bedrängt. Ich wehrte mich dagegen und holte die Schnecken runter und brachte sie raus. Dann wuchs er weiter, aber ich musste immer beobachten und nötigenfalls auch handeln. Später wurden die Blütendolden von Läusen heimgesucht, und zwar massiv. Sie ließen sich durch natürliche Mittelchen nicht vertreiben.

Die Schnecken nehmen ihren Job sehr ernst. Sie sind nicht davon abzuhalten, wenn sie rausgetragen werden oder getötet werden. Dann kommen eben andere, um diesen Dienst zu tun. Denn er muss ja getan werden. Mancher hat auch schon festgestellt, dass es nichts nutzt, wenn Schnecken abgesammtlt werden. Schnell sind sie wieder da.

Vielfalt ist das einzige Mittel, um hier Abhilfe zu schaffen. So kann z.B. das Gelege der Schnecken durch den Tigerschlegel reduziert werden.  Manche sehen diese Nacktschnecke, die schon etwas ekelig aussieht, auch als bekämpfenswert an, obwohl sie teilwiese sogar gegen die braune Wegscnecke vorgeht und sie frißt. Er ist in jedem Fall schützenswert und gehört als heimischer Part zu der Vielfalt. Auch haben einige Laufenten eingesetzt, weil sie sich nicht mehr zu helfen wußten. Andere haben im Garten Nestplätze für Igel geschaffen, indem sie Laub einfach zu Häufen angesammelt haben. Auch sie fressen gerne Schnecken. Und vor allem hinterlassen die meisten „Gegner“ an ihren Füßen was Feinstoffliches, das den Schnecken sagt, dass hier ein „gefährliches Pflaster“ ist.

Eine Pflanze hilft der Anderen. Und die eine sondert Hilfsstoffe für die Andere aus, wenn man die Richtigen nebeneinander setzt. Auch hier handelt die Natur ganz alleine. Genauso ernährt die eine Sorte Tierchen die anderen. Die Bakterien beispielsweise sind unter anderem für die Ernährung der Regenwürmer da.  Wir müssen die Vielfalt der Bakterien unterstützen und nicht ausrotten, wie es oft am Menschen gemacht wird. So erhalten sie wieder Stoffwechselprodukte und Futter für die anderen Lebenwesen. Sie erhöhen z.B. die Population der Regenwürmer, wenn wir die Vielfalt  unterstützen. Die wiederum sorgen für einen nahrhaften Boden für die Pflanzen und lüften ihn, so dass die kleinen Wurzeln eindringen können.

Die Natur ist Vielfalt. Ein Garten, der in unserer heutigen Gesellschaft als aufgeräumt ausschaut, kann nur durch künstliche Mittel vor Krankheiten und Schädlingen freigehalten werden. Ein unaufgeräumter Garten ist viel natürlicher und bietet der Vielfalt und den verschiedenen Lebenwesen Unterschlupf. Keines der „Schädlinge“ kann überhand nehmen. Alles ist im Einklang und es wird wachsen und wachsen.

Danke, wenn Sie mithelfen.

 

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Liebe Grüße, Adi